Abmahnung von ALL WAYS DANCE Ltd. erhalten?
Abmahnung von ALL WAYS DANCE Ltd. erhalten?
Hild & Kollegen fordern für ALL WAYS DANCE Ltd. Schadensersatz, weil du Musik in einem Reel oder TikTok-Video genutzt hast. Wir prüfen kostenlos, ob die Forderung angreifbar ist.
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Auf einen Blick:
- Hild & Kollegen mahnen im Auftrag der britischen ALL WAYS DANCE Ltd. ab, wenn du geschützte Musik in einem gewerblichen Instagram-Reel oder TikTok-Video genutzt hast.
- Gefordert werden meist eine Unterlassungserklärung, Schadensersatz, Anwaltskosten und Ermittlungskosten.
- Die Fristen sind kurz. Wer nicht reagiert, riskiert eine einstweilige Verfügung und damit ein teures Gerichtsverfahren.
- Unterschreibe die beigelegte Unterlassungserklärung nicht im Original. Sie bindet dich 30 Jahre lang.
- Der geforderte Schadensersatz ist in vielen Fällen deutlich zu hoch angesetzt und verhandelbar.
- Wir prüfen dein Schreiben kostenlos und sagen dir, wie du die Forderungen verringern kannst. Jetzt Schreiben kostenlos prüfen lassen!
Jetzt gegen Abmahnung vorgehen
- Formular ausfüllen: Trage deine Daten in das folgende Formular ein. Das Absenden ist völlig unverbindlich und stellt keine Beauftragung dar.
- Persönliche Beratung: Ein Experte aus unserem Team meldet sich in der Regel noch am selben Tag bei dir – auch am Wochenende. Im Gespräch klären wir, wie wir dir konkret helfen können.
- In Ruhe entscheiden: Nach der kostenlosen Beratung kannst du ganz in Ruhe entscheiden, ob du uns beauftragen möchtest. Bei uns gibt es faire Pauschalhonorare – keine versteckten Kosten und volle Kostentransparenz.
Du hast Post wegen der ALL WAYS DANCE Ltd. bekommen?
Dann liegt dir wahrscheinlich kein Abmahnschreiben vor, sondern ein Lizenzangebot. Verschickt wird es von der Stington & Partner Legal GmbH unter der Marke fairSync, oder von Hild & Kollegen, die als Lizenzhändlerin für die ALL WAYS DANCE Ltd. auftritt. Der Vorwurf dahinter bleibt derselbe. Du sollst einen geschützten Song gewerblich auf Social Media genutzt haben, ohne die passende Lizenz. Angeboten wird dir, diese Lizenz nachträglich zu kaufen, meist mit einer Frist von nur wenigen Tagen.
Genau das macht die Sache tückisch. Ein Angebot klingt freundlicher als eine Abmahnung, und viele zahlen deshalb schnell, ohne die Forderung prüfen zu lassen. Bevor du zahlst, sollte aber geklärt sein, ob die Rechtekette wirklich zur Rechteinhaberin führt, ob dein Account im fraglichen Zeitraum überhaupt gewerblich genutzt wurde und ob der Preis zur tatsächlichen Reichweite passt. Wir prüfen dein Schreiben kostenlos und sagen dir, woran du bist.
Wer ist ALL WAYS DANCE Ltd.?
ALL WAYS DANCE Ltd. ist eine britische Gesellschaft aus dem Bereich elektronische Musik und Clubtracks. Sie hält die Leistungsschutzrechte an den Tonaufnahmen, in der Branche auch Masterrechte genannt. Das bedeutet, sie entscheidet darüber, wer die konkrete Aufnahme eines Songs geschäftlich verwenden darf.
Als Nachweis verweist Hild & Kollegen in den Schreiben regelmäßig auf den ℗-Vermerk bei Musikdiensten wie Spotify. Dieser Vermerk kennzeichnet den Inhaber der Rechte an der Tonaufnahme.
Besonders häufig geht es um diese Titel.
- „Turn the Lights Off“ von Steven Roho
- „Op“ von BENZCOUNTGANG
Den Vollmachten liegt außerdem eine Liste weiterer Titel bei. Dahinter steht keine Einzelfallprüfung, sondern eine automatisierte Kampagne. Spezialisierte Dienstleister scannen Social Media systematisch nach Treffern ab.
Was wird dir konkret vorgeworfen?
Du hast einen Song aus der Audio-Bibliothek von Instagram oder TikTok in einem Beitrag genutzt. Das fühlt sich legal an, weil die Plattform die Musik selbst anbietet. Für private Accounts ist diese Nutzung auch meist abgedeckt.
Für gewerbliche Accounts gilt das nicht. Sobald du als Unternehmen, Selbstständiger oder Creator postest, brauchst du zusätzlich ein sogenanntes Synchronisationsrecht. Damit ist die Erlaubnis gemeint, Musik mit bewegten Bildern zu verbinden. Dieses Recht holst du dir nicht bei der Plattform, sondern direkt beim Rechteinhaber.
Ein Beispiel. Ein Friseursalon postet ein Reel mit dem Trending-Sound der Woche und zeigt darin die neue Einrichtung. Der Song stammt aus der Instagram-Bibliothek, der Account ist als Unternehmensprofil geführt. Genau dieser Fall reicht für eine Abmahnung aus.
Wie sieht ein Schreiben aus und was wird gefordert?
Bei der ALL WAYS DANCE Ltd. bekommst du keine Abmahnung, sondern ein unverbindliches Lizenzangebot. Absenderin ist die Stington & Partner Legal GmbH aus der Schweiz unter der Handelsmarke fairSync, die als Lizenzhändlerin für die Rechteinhaberin auftritt. Das Schreiben nennt die Tonaufnahme, deinen Account, die URL des Beitrags und den Zeitraum, in dem das Video online war. In einem uns vorliegenden Fall ging es um den Titel „I’m Not What Happened To Me“ von Good Vibes Tribe auf Instagram.
Statt einer Unterlassungserklärung bietet fairSync dir an, die fehlende Lizenz nachträglich zu kaufen. Angeboten werden Online-Nutzungsrechte für das Gebiet DACH, rückwirkend für die bisherige und zusätzlich für die weitere Nutzung bis zu einem festen Datum. Der Preis lag in dem uns vorliegenden Fall bei 4.800 Euro zuzüglich Umsatzsteuer, und das Angebot war nur rund zehn Tage gültig. Bezahlen sollst du ausschließlich über ein persönliches Online-Portal, zu dem ein QR-Code und ein Authentifizierungscode mitgeschickt werden.
Der freundliche Ton täuscht darüber hinweg, dass du hier eine Zahlung leistest, ohne dass jemand geprüft hat, ob die Forderung überhaupt berechtigt ist. Entscheidend ist, ob die Rechtekette lückenlos zur Rechteinhaberin führt, ob dein Account im fraglichen Zeitraum wirklich gewerblich genutzt wurde und ob der Preis zur tatsächlichen Reichweite passt. Hinzu kommt, dass die angebotene Lizenz nur Online-Rechte im Gebiet DACH abdeckt und am Musikwerk weitere Rechteinhaber beteiligt sein können. Das Angebot sagt außerdem nicht, dass mit der Zahlung alle Ansprüche erledigt sind. Lass es deshalb prüfen, bevor die Frist abläuft, und zahle nicht ins Portal, nur weil die Zeit knapp wird.
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Anonymisiertes Beispiel aus einem unserer Mandate.
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Was fordern Hild & Kollegen von dir?
In den Schreiben stehen in der Regel vier Positionen.
- Strafbewehrte Unterlassungserklärung: Du verpflichtest dich, den Song nie wieder zu nutzen, und zahlst bei einem Verstoß eine Vertragsstrafe.
- Schadensersatz nach Lizenzanalogie: Berechnet wird, was eine Lizenz gekostet hätte. Je nach Unternehmens- und Accountgröße liegen die Forderungen im vier- bis fünfstelligen Bereich, oft zwischen 1.000 Euro und über 10.000 Euro pro Titel.
- Anwaltsgebühren der Gegenseite: Häufig über 1.400 Euro.
- Ermittlungs- und Beweissicherungskosten: Meist pauschal 250 Euro für den Dienstleister, der den Verstoß gefunden hat.
Hast du mehrere Videos mit verschiedenen Songs online, summieren sich diese Positionen pro Titel.
Warum die Forderung meistens zu hoch ist
Auch wenn die Musiknutzung ohne Lizenz vorlag, heißt das nicht, dass die geforderte Summe berechtigt ist. Wir setzen an drei Punkten an.
Die Lizenzanalogie ist überzogen
Hild & Kollegen rechnen so, als hättest du eine fiktive Jahreslizenz für den Song gekauft. Je nach Unternehmensgröße entstehen daraus Summen wie 10.560 Euro oder 14.400 Euro pro Song. Dein Video lief vielleicht ein paar Wochen und hatte wenige hundert Aufrufe. Diese Rechnung hält einer Prüfung häufig nicht stand und lässt sich deutlich nach unten verhandeln.
Die Rechtekette muss lückenlos sein
Wir prüfen, ob ALL WAYS DANCE Ltd. für den fraglichen Zeitraum und für Deutschland überhaupt die exklusiven Rechte an dieser Nutzungsart hatte. Fehlt ein Glied in der Kette, bricht der Anspruch zusammen.
Ist dein Account wirklich gewerblich?
Nicht jedes Reel ist eine kommerzielle Nutzung. Zwischen privatem Profil und Unternehmensaccount gibt es eine Grauzone, etwa wenn du privat postest und in der Bio nur deinen Arbeitgeber nennst. Handelst du nicht gewerblich, deckelt § 97a Abs. 3 UrhG die Anwaltskosten, die die Gegenseite von dir verlangen darf. Das bedeutet, die Gebührenforderung schrumpft erheblich. Ob das in deinem Fall greift, klären wir in der Ersteinschätzung.
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Reicht es, das Video zu löschen?
Nein. Wenn du das Reel löschst, ist das aktuelle Video offline. Der Schadensersatzanspruch für die Vergangenheit bleibt bestehen, und der Anspruch auf eine Unterlassungserklärung ebenfalls. Wer gar nicht reagiert, riskiert ein Gerichtsverfahren.
Lösche das Video trotzdem, aber verlass dich nicht darauf. Es ist der erste Schritt, nicht die Lösung.
Warum du die Unterlassungserklärung modifizieren musst
Die beigelegte Erklärung enthält starre Vertragsstrafen und gilt 30 Jahre. Das Problem zeigt sich oft erst später. Liegt irgendwo noch ein altes TikTok-Video oder ein vergessener Facebook-Beitrag mit demselben Song, kann die Gegenseite sofort die Vertragsstrafe fordern.
Deshalb gibst du eine modifizierte Unterlassungserklärung nach dem sogenannten Hamburger Brauch ab. Dabei legst du die Höhe der Vertragsstrafe nicht vorab fest. Sie wird im Einzelfall bestimmt und ist gerichtlich überprüfbar. Außerdem streichen wir das Schuldanerkenntnis und begrenzen die Erklärung auf das, was tatsächlich nötig ist
Bevor du unterschreibst, solltest du außerdem alle deine Kanäle durchgehen. Wir sagen dir, worauf du dabei achten musst.
Ablauf der Zusammenarbeit
Schreiben hochladen
Du schickst uns die Abmahnung von Hild & Kollegen über das Formular. Wenn du vorher eine Lizenz für den Song gekauft hast, leg die Unterlagen direkt mit dazu.
Kostenlose Ersteinschätzung
Wir melden uns noch am selben Tag bei dir. Du erfährst, welche Forderungen angreifbar sind und was wir dir für dein weiteres Vorgehen raten.
Wir übernehmen
Du entscheidest, ob wir dich vertreten. Ab dann läuft die gesamte Kommunikation mit der Gegenseite über uns, damit du dich nicht selbst angreifbar machst.
Warum WBS.LEGAL

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Fachanwältinnen und Fachanwälte, die täglich Abmahnungen bearbeiten
Wir kennen die Argumente der abmahnenden Kanzleien
Häufig gestellte Fragen
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