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Abmahnung wegen Musiknutzung auf Social Media!

Der Schock sitzt tief – aber Vorsicht: Auch wenn die Abmahnung rechtlich begründet ist, sind die Forderungen oft maßlos überzogen. Unterschreibe nichts voreilig! Die Kosten sind fast immer verhandelbar und lassen sich mit der richtigen Strategie deutlich senken.


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  • Kosten-Senkung: Im Schnitt senken wir die Forderung um 74 %.
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Die Fakten im Überblick:

  • Der Lizenz-Irrtum: Die Musikbibliotheken von Instagram, TikTok & Co. sind meist nur für Privatnutzer frei. Wer gewerblich postet, wird schnell zum Ziel teurer Abmahnungen.
  • Das Problem: Die Musik ist in vielen Fällen nur für private Nutzung freigegeben. Bei gewerblicher Nutzung fehlt oft die erforderliche Lizenz.
  • Die Folge: Rechteinhaber oder Kanzleien wie IPPC Law, Mathé, Nimrod, Frommer Legal oder SoundGuardian fordern Unterlassung, Schadensersatz und Anwaltskosten – häufig mehrere tausend Euro.
  • Die gute Nachricht: Die Forderungen sind oft deutlich überhöht. In unseren Fällen haben wir sie im Schnitt um 74 % gesenkt, selbst mit unseren Kosten zahlten unsere Mandanten rund die Hälfte weniger.
  • Jetzt wichtig: Ruhe bewahren, Fristen beachten und nichts ungeprüft unterschreiben. Reiche deine Abmahnung über unser Formular ein – wir melden uns noch am selben Tag bei dir.👇

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  1. Formular ausfüllen: Trage deine Daten in das folgende Formular ein. Das Absenden ist völlig unverbindlich und stellt keine Beauftragung dar.
  2. Persönliche Beratung: Ein Experte aus unserem Team meldet sich in der Regel noch am selben Tag bei dir – auch am Wochenende. Im Gespräch klären wir, wie wir dir konkret helfen können.
  3. In Ruhe entscheiden: Nach der kostenlosen Beratung kannst du ganz in Ruhe entscheiden, ob du uns beauftragen möchtest.

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Wir sind bekannt aus


„Wir sehen regelmäßig Forderungen im vier- oder fünfstelligen Bereich. In vielen Fällen können wir diese Beträge deutlich reduzieren. Wichtig ist nur: schnell und richtig reagieren.“

Thomas Burgemeister Rechtsanwalt, Fachanwalt für Medien- & Urheberrecht

Häufige Abmahn-Kanzleien und Songtitel

Wir haben bereits tausende Abmahnungen verhandelt. In dieser Übersicht finden Sie häufig vorkommende Kanzleien, Songtitel, Interpret bzw. Rechteinhaber i – so sehen Sie, ob Ihr Schreiben zu einer bekannten Abmahnwelle gehört.

IPPC Law verschickt Abmahnungen mit Unterlassungserklärung im Auftrag verschiedener Rechteinhaber. Hier ein paar häufig auftretende Beispiele. Typische Forderung: 2.500–15.000 €.

  1. Axel F – Crazy Frog
    Rechteinhaber: Mach I Records GmbH & Co. KG
  2. Baianá – Bakermat
    Rechteinhaber: B1 Recordings GmbH
  3. Blood Is Pumpin' – VooDoo & Serano
    Rechteinhaber: voodoo music GmbH
  4. Can I Call You Rose? – Thee Sacred Souls
    Rechteinhaber: The Other Songs Records Ltd.
  5. Endless Summer – Oceana
    Rechteinhaber: Embassy of Music GmbH
  6. Explode
    Rechteinhaber: ROBA Music Verlag GmbH
  7. Fading – Alle Farben & ILIRA
    Rechteinhaber: B1 Recordings GmbH
  8. Get Ready For This – Crazy Frog
    Rechteinhaber: Mach I Records GmbH & Co. KG
  9. Goosebumps – HVME
    Rechteinhaber: B1 Recordings GmbH
  10. Kimnotyze – DJ Tomekk
    Rechteinhaber: B. D. B. Media GmbH
  11. Lass Sie Tanzen (Square Dance) – Ali As feat. Namika
    Rechteinhaber: Embassy of Music GmbH
  12. Love You So – The King Khan & BBQ Show
    Rechteinhaber: Defend Music, Inc.
  13. New Drip – Fewtile
    Rechteinhaber: Leonard Walenta (Fewtile)
  14. Now Or Never – TKandz & CXSPER
    Rechteinhaber: The Other Songs Records Ltd.
  15. Pedro – Jaxomy, Agatino Romero, Raffaella Carrà
    Rechteinhaber: B1 Recordings GmbH
  16. Prada – cassö, RAYE, D-Block Europe
    Rechteinhaber: B1 Recordings GmbH
  17. Push Up – Creeds
    Rechteinhaber: B1 Recordings GmbH
  18. Respect – Spike
    Rechteinhaber: B1 Recordings GmbH
  19. Roses (Imanbek Remix) – SAINt JHN
    Rechteinhaber: B1 Recordings GmbH
  20. Thank You (Not So Bad) – Dimitri Vegas & Like Mike
    Rechteinhaber: B1 Recordings GmbH
  21. Troa Vez – Prod. Marvin
    Rechteinhaber: Defend Music, Inc.
  22. Wonderful Dream (Holidays Are Coming) – Melanie Thornton
    Rechteinhaber: Marc Klammek & Florian Richter
  23. Yasashi
    Rechteinhaber: The Other Songs Records Ltd.
  24. Yours – isaintjames
    Rechteinhaber: Rechteinhaber in Berichten nicht genannt
  25. Weitere Titel bekannt
    Rechteinhaber: Defend Music, Inc.

Frommer Legal verschickt Abmahnungen mit Unterlassungserklärung im Auftrag von Musikproduzenten und Labels. Hier ein paar häufig auftretende Beispiele. Typische Forderung: meist 5.000–20.000 €.

  1. Elfe – Dario Lessing
    Rechteinhaber: Kris Steininger / Studio Crystals
  2. Finder – Ninetoes
    Rechteinhaber: Rainer Weichhold / Kling Klong Records
  3. Hausch – andhim
    Rechteinhaber: andhim (Simon Haehnel & Tobias Müller)
  4. Socks & Sandals – Format:B
    Rechteinhaber: Hildenbrand & Sell GbR
  5. Weitere Titel bekannt
    Rechteinhaber: B1 Recordings GmbH
  6. Weitere Titel bekannt
    Rechteinhaber: Sony Music Entertainment Germany GmbH (parallel Einigungsangebot über Suitcase)

Rose & Partner verschickt Abmahnungen mit Unterlassungserklärung und hohen Schadensersatzforderungen im Auftrag von Musiklabels. Hier ein paar häufig auftretende Beispiele. Typische Forderung: bis 40.000 €.

  1. Alles kaputt – Anstandslos & Durchgeknallt
    Rechteinhaber: Crash Your Sound GmbH
  2. Après Ski ist nur einmal – Tommy Fieber
    Rechteinhaber: WIRD WILD GmbH
  3. Hoch die Hände Wochenende – HBz, Finch, Fäaschtbänkler
    Rechteinhaber: Crash Your Sound GmbH

Nimrod Rechtsanwälte verschickt Abmahnungen mit Unterlassungserklärung und Auskunftsverlangen im Auftrag von Musikverlagen und Produzenten. Hier ein paar häufig auftretende Beispiele. Typische Forderung: rund 4.000 € plus Kosten.

  1. Auf der Insel immer Single
    Rechteinhaber: Schrödter, Wünsch und Kollegen GmbH
  2. Blau – Amanda feat. Sido
    Rechteinhaber: Schrödter, Wünsch und Kollegen GmbH
  3. FEEL ALIVE – Tim Kamrad
    Rechteinhaber: Schrödter, Wünsch und Kollegen GmbH
  4. Schick mir 'nen Engel – DOLLAR, MM u. a.
    Rechteinhaber: NooVo Music (Sammy Naja)

Hild & Kollegen verschickt Abmahnungen, wenn ein vorheriges Lizenzangebot von fairSync nicht bezahlt wurde – im Auftrag verschiedener Rechteinhaber. Hier ein paar häufig auftretende Beispiele. Typische Forderung: 1.000 € bis über 25.000 €.

  1. Tiki Tiki (Slowed) – QMIIR
    Rechteinhaber: Soundcheck Media FZCO („volume100“, Dubai)
  2. Vibe – Slomow, HiMood
    Rechteinhaber: Hi.mood Records V.O.F.
  3. Weitere Titel bekannt
    Rechteinhaber: ALL WAYS DANCE Ltd.
  4. Weitere Titel bekannt
    Rechteinhaber: Soundcheck Media FZCO („volume100“, Dubai)

Die Mathé Law Firm verschickt zunächst eine Berechtigungsanfrage im Auftrag von Musikverlagen. Hier ein paar häufig auftretende Beispiele. Typische Forderung: meist vierstellig.

  1. Feeling Good – u. a. Michael Bublé, Austin Millz Remix
    Rechteinhaber: Essex Musikvertrieb GmbH
  2. Major Tom (Völlig losgelöst) – Peter Schilling
    Rechteinhaber: Peer Musikverlag GmbH
  3. Pieces – Avaion
    Rechteinhaber: ROBA Music Verlag GmbH
  4. Wer hat an der Uhr gedreht
    Rechteinhaber: Filmkunst Musikverlag GmbH
  5. Werke von Billie Eilish, Lana Del Rey, Drake, Nicki Minaj, ABBA, Black Eyed Peas
    Rechteinhaber: Universal Music Publishing / Sony Music Publishing / Intersong Musikverlag
  6. Weitere Titel bekannt
    Rechteinhaber: Chappell Musikverlag GmbH
  7. Weitere Titel bekannt
    Rechteinhaber: EMI Music Publishing Germany GmbH
  8. Weitere Titel bekannt
    Rechteinhaber: Neue Welt Musikverlag GmbH
  9. Weitere Titel bekannt
    Rechteinhaber: Sony Music Publishing (Germany) GmbH
  10. Weitere Titel bekannt
    Rechteinhaber: Universal Music GmbH

Beutler Brand Rechtsanwälte verschickt Abmahnungen mit Unterlassungserklärung im Auftrag der INSTNCT GmbH und TRO GmbH. Hier ein paar häufig auftretende Beispiele. Typische Forderung: bis 25.000 €.

  1. Magic – Adam Spector
    Rechteinhaber: INSTNCT GmbH / TRO GmbH
  2. Weitere Titel bekannt
    Rechteinhaber: INSTNCT GmbH

SoundGuardian ist keine Kanzlei, sondern eine Rechteagentur, und verschickt Berechtigungsanfragen und Nachzahlungsforderungen. Hier ein paar häufig auftretende Beispiele. Typische Forderung: meist 1.500–4.500 € zzgl. USt.

  1. 3 Haselnüsse – Jacques Raupé & Felix Harrer
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  2. 9 PM (Till I Come) – ATB
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  3. Ab geht die Post – Drillheadz
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  4. Beachball (Vocal Radio Edit) – Nalin & Kane
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  5. Body
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  6. Faded Love – Leony
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  7. Fire – Scooter
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  8. For You
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  9. Freed from Desire – Gala
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  10. Girls Just Wanna Have Fun – MATTN vs. Stavros Martina & Kevin D
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  11. Ich & Du – Gestört aber Geil
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  12. Irrenhaus – Harris & Ford & Outsiders
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  13. Komodo (Hard Nights) [Paul Keen & KYANU Remix] – R.I.O. & U-Jean
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  14. Light – Jerome
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  15. Lights
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  16. Like I Love You – The Hitmen
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  17. Ma Cherie
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  18. Mein kleines Herz (Bam Bam) – Darius & Finlay, MartinBepunkt, Shaun Baker
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  19. Never Let Me Down – VIZE & Tom Gregory
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  20. OMG – White Gangster
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  21. Outside World – Sunbeam
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  22. Paradise – VIZE & Leony
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  23. Perfect
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  24. Popcorn (Rework) – Mike Candys & Jack Holiday
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  25. Pump It Up – Nari, Stefano Pain, Tava, Luciana
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  26. Push Up – Creeds
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  27. Run Away
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  28. So schmeckt der Sommer – Gestört aber Geil / Daniel Lopes
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  29. Summer Jam (Radio Edit) – The Underdog Project
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  30. Toca Toca – Fly Project
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  31. We Are Young – Beachbag
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  32. Wohin willst du (Extended Mix) – Gestört aber Geil
    Rechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
  33. Wonderful Life – Marc Korn, Semitoo, Jaycee Madoxx
    Rechteinhaber: Herbst Kinsky (über SoundGuardian)

fairSync / Stington & Partner Legal ist keine Kanzlei und verschickt per E-Mail ein Lizenzangebot – bei Nichtzahlung folgt die Abmahnung von Hild & Kollegen. Hier ein paar häufig auftretende Beispiele. Typische Forderung: z. B. 5.280 € zzgl. USt.

  1. Tiki Tiki (Slowed) – QMIIR
    Rechteinhaber: Soundcheck Media FZCO („volume100“, Dubai)
  2. Vibe – Slomow, HiMood
    Rechteinhaber: Hi.mood Records V.O.F.
  3. Weitere Titel bekannt
    Rechteinhaber: ALL WAYS DANCE Ltd.

Suitcase ist eine Online-Einigungsplattform, über die Labels wie Sony Music parallel zur Abmahnung ein Einigungsangebot machen. Hier bekannte Beispiele. Typische Forderung: verhandelbar, kein fester Betrag.

  1. Weitere Titel bekannt
    Rechteinhaber: Sony Music Entertainment Germany GmbH
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Über 30 Jahre ErfahrungAbmahnungen sind unser Tagesgeschäft

Stand . Die Übersicht ersetzt nicht die Prüfung Ihres konkreten Schreibens.

Die Rechtslage: Warum wirst du eigentlich abgemahnt?

Du hast Musik aus der Instagram- oder TikTok-Bibliothek in einem Beitrag verwendet und plötzlich kommt eine Abmahnung. Das wirkt erstmal unverständlich. Schließlich war der Song doch direkt in der App verfügbar.

Das Problem: Verfügbar heißt nicht automatisch erlaubt.

Private Nutzung vs. gewerbliche Nutzung

Die Musikbibliotheken der Plattformen sind in vielen Fällen nur für die private Nutzung freigegeben. Sobald dein Account jedoch geschäftlich genutzt wird, kann eine Lizenz erforderlich sein

Als gewerblich gilt dein Account oft schon dann, wenn es:

  • der Kundengewinnung dient
  • dein Unternehmen oder deine Leistungen präsentiert
  • Werbung enthält
  • auf eine Website oder ein Angebot verweist
  • Einnahmen generieren soll

Viele Betroffene wissen gar nicht, dass sie juristisch bereits im „geschäftlichen Verkehr“ handeln. Selbst wenn du kein Geld mit deinem Account verdienst, solang du Videos für die Öffentlichkeit und nicht nur für Familie & Freunde teilst, zählst du bereits als gewerblicher Account!

Welche Rechte stehen im Raum?

In der Abmahnung wird meist vorgeworfen, dass du eine Tonaufnahme ohne Lizenz öffentlich zugänglich gemacht hast. Dabei können zwei Rechte betroffen sein:

  • das Urheberrecht am Musikwerk
  • das Tonträgerherstellerrecht an der Aufnahme

Deshalb fallen die Forderungen häufig hoch aus.

Kurz gesagt: Du wirst nicht abgemahnt, weil du Musik genutzt hast – sondern weil du sie angeblich gewerblich ohne Lizenz genutzt hast. Genau hier beginnt die rechtliche Prüfung.

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Analyse der Abmahnung: Was wird gefordert?

Eine Musik-Abmahnung folgt meist einem klaren Muster. Sie ist juristisch strukturiert und enthält mehrere Ansprüche, die auf den ersten Blick überwältigend wirken können.

Typischerweise werden folgende Punkte geltend gemacht:

1. Unterlassung

Du sollst eine sogenannte strafbewehrte Unterlassungserklärung abgeben.
Damit verpflichtest du dich, die konkrete Musik künftig nicht mehr ohne Lizenz zu nutzen – andernfalls droht eine Vertragsstrafe.

Die beigefügten Erklärungen gehen dabei oft weiter als nötig und binden dich langfristig.

2. Schadensersatz

Gefordert wird eine Zahlung für die angeblich unberechtigte Nutzung.
Die Berechnung erfolgt häufig auf Basis fiktiver Lizenzgebühren – teilweise mit weltweiter Reichweite und mehrmonatiger Nutzungsdauer.

Hier entstehen schnell Forderungen im vier- oder sogar fünfstelligen Bereich.

3. Anwaltskosten

Zusätzlich sollst du die Rechtsanwaltskosten der Gegenseite übernehmen.
Diese berechnen sich nach einem angesetzten Streitwert – der in Musikfällen regelmäßig sehr hoch gewählt wird.

4. Auskunftsansprüche

Manche Abmahnschreiben verlangen außerdem Auskunft über:

  • Reichweite des Beitrags
  • Nutzungsdauer
  • Werbeeinnahmen
  • Anzahl der Aufrufe

Diese Angaben können später Einfluss auf die Höhe des Schadensersatzes haben.

Wichtig ist: Eine Abmahnung ist kein Urteil. Sie ist zunächst nur die einseitige Darstellung der Gegenseite – mit entsprechend hoch angesetzten Forderungen.

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Die WBS-Strategie: Warum du (fast) nie den vollen Preis zahlen musst

Viele Betroffene glauben nach Erhalt der Abmahnung, sie hätten keine Wahl: Nutzung war da, also zahlen.

So einfach ist es aber nicht.

1. Forderung heißt nicht automatisch richtige Forderung

In vielen Fällen ist die Nutzung zwar lizenzpflichtig gewesen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die angesetzte Summe korrekt ist.

Häufig sehen wir:

  • überhöhte Streitwerte
  • unrealistische Lizenzannahmen
  • pauschale weltweite Berechnungen
  • doppelte oder unnötig ausgeweitete Ansprüche

Genau hier setzen wir an.

2. Die Unterlassungserklärung wird angepasst

Die vorformulierte Unterlassungserklärung der Gegenseite ist meist zu weit gefasst.
Sie kann dich langfristig stärker binden als notwendig. Wir formulieren eine rechtssichere, aber strategisch sinnvolle modifizierte Unterlassungserklärung, die dein Risiko deutlich reduziert.

3. Verhandeln statt akzeptieren

Die meisten Forderungen sind verhandelbar. Mit der richtigen Argumentation lassen sich die Beträge häufig spürbar senken.

Dabei prüfen wir unter anderem:

  • tatsächliche Nutzungsdauer
  • Reichweite des Beitrags
  • wirtschaftliche Bedeutung
  • Beweislage der Gegenseite
  • Rechteinhaberschaft

4. Schnelles und strukturiertes Vorgehen

Wichtig ist, die gesetzten Fristen einzuhalten – aber nichts vorschnell zu unterschreiben! Unsere Erfahrung aus zahlreichen Musik-Abmahnungen zeigt:
Mit einer klaren Strategie lassen sich Risiken begrenzen und Kosten regelmäßig deutlich reduzieren.

Welche Kanzleien sprechen die Abmahnungen aus?

Wir sind bei nahezu allen genannten Kanzleien und Rechtevertretern bereits vielfach angetreten und kennen die typischen Argumentationsmuster, Berechnungsmodelle und Verhandlungsstrategien. Genau diese Erfahrung setzen wir für dich ein, um Forderungen kritisch zu prüfen und spürbar zu reduzieren.

Häufig gestellte Fragen


Auch wenige Sekunden können rechtlich eine Nutzung darstellen. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Dauer, sondern auch Reichweite, Kontext und wirtschaftliche Bedeutung. Die Höhe der Forderung ist fast immer verhandelbar.

Ignorierst du die Abmahnung, kann die Gegenseite gerichtliche Schritte einleiten. Dann entstehen zusätzliche Kosten. Deshalb solltest du Fristen unbedingt ernst nehmen – aber nichts vorschnell unterschreiben.

Nein. Die Bereitstellung in der Musikbibliothek bedeutet nicht automatisch, dass du sie gewerblich nutzen darfst. Genau das ist der Kern vieler aktueller Abmahnungen.
Das Löschen des Videos beendet die öffentliche Zugänglichmachung, beseitigt aber nicht automatisch die bereits geltend gemachten Ansprüche. Die Abmahnung bleibt rechtlich bestehen und sollte geprüft werden.
Ja, das ist möglich. Neben Urheberrechten am Werk können auch Rechte an der konkreten Tonaufnahme betroffen sein. Deshalb ist eine strategische Gesamtbewertung wichtig.
Sofort – aber überlegt. Halte die gesetzten Fristen ein und lass die Abmahnung umgehend prüfen. Über unser Formular erreichst du uns schnell, wir melden uns in der Regel noch am selben Tag bei dir.

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