Abmahnung wegen Musiknutzung auf Social Media!
Der Schock sitzt tief – aber Vorsicht: Auch wenn die Abmahnung rechtlich begründet ist, sind die Forderungen oft maßlos überzogen. Unterschreibe nichts voreilig! Die Kosten sind fast immer verhandelbar und lassen sich mit der richtigen Strategie deutlich senken.
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Die Fakten im Überblick:
- Der Lizenz-Irrtum: Die Musikbibliotheken von Instagram, TikTok & Co. sind meist nur für Privatnutzer frei. Wer gewerblich postet, wird schnell zum Ziel teurer Abmahnungen.
- Das Problem: Die Musik ist in vielen Fällen nur für private Nutzung freigegeben. Bei gewerblicher Nutzung fehlt oft die erforderliche Lizenz.
- Die Folge: Rechteinhaber oder Kanzleien wie IPPC Law, Mathé, Nimrod, Frommer Legal oder SoundGuardian fordern Unterlassung, Schadensersatz und Anwaltskosten – häufig mehrere tausend Euro.
- Die gute Nachricht: Die Forderungen sind oft deutlich überhöht. In unseren Fällen haben wir sie im Schnitt um 74 % gesenkt, selbst mit unseren Kosten zahlten unsere Mandanten rund die Hälfte weniger.
- Jetzt wichtig: Ruhe bewahren, Fristen beachten und nichts ungeprüft unterschreiben. Reiche deine Abmahnung über unser Formular ein – wir melden uns noch am selben Tag bei dir.👇
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- Formular ausfüllen: Trage deine Daten in das folgende Formular ein. Das Absenden ist völlig unverbindlich und stellt keine Beauftragung dar.
- Persönliche Beratung: Ein Experte aus unserem Team meldet sich in der Regel noch am selben Tag bei dir – auch am Wochenende. Im Gespräch klären wir, wie wir dir konkret helfen können.
- In Ruhe entscheiden: Nach der kostenlosen Beratung kannst du ganz in Ruhe entscheiden, ob du uns beauftragen möchtest.
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„Wir sehen regelmäßig Forderungen im vier- oder fünfstelligen Bereich. In vielen Fällen können wir diese Beträge deutlich reduzieren. Wichtig ist nur: schnell und richtig reagieren.“
Häufige Abmahn-Kanzleien und Songtitel
Wir haben bereits tausende Abmahnungen verhandelt. In dieser Übersicht finden Sie häufig vorkommende Kanzleien, Songtitel, Interpret bzw. Rechteinhaber i – so sehen Sie, ob Ihr Schreiben zu einer bekannten Abmahnwelle gehört.
IPPC Law verschickt Abmahnungen mit Unterlassungserklärung im Auftrag verschiedener Rechteinhaber. Hier ein paar häufig auftretende Beispiele. Typische Forderung: 2.500–15.000 €.
- Axel F – Crazy FrogRechteinhaber: Mach I Records GmbH & Co. KG
- Baianá – BakermatRechteinhaber: B1 Recordings GmbH
- Blood Is Pumpin' – VooDoo & SeranoRechteinhaber: voodoo music GmbH
- Can I Call You Rose? – Thee Sacred SoulsRechteinhaber: The Other Songs Records Ltd.
- Endless Summer – OceanaRechteinhaber: Embassy of Music GmbH
- ExplodeRechteinhaber: ROBA Music Verlag GmbH
- Fading – Alle Farben & ILIRARechteinhaber: B1 Recordings GmbH
- Get Ready For This – Crazy FrogRechteinhaber: Mach I Records GmbH & Co. KG
- Goosebumps – HVMERechteinhaber: B1 Recordings GmbH
- Kimnotyze – DJ TomekkRechteinhaber: B. D. B. Media GmbH
- Lass Sie Tanzen (Square Dance) – Ali As feat. NamikaRechteinhaber: Embassy of Music GmbH
- Love You So – The King Khan & BBQ ShowRechteinhaber: Defend Music, Inc.
- New Drip – FewtileRechteinhaber: Leonard Walenta (Fewtile)
- Now Or Never – TKandz & CXSPERRechteinhaber: The Other Songs Records Ltd.
- Pedro – Jaxomy, Agatino Romero, Raffaella CarràRechteinhaber: B1 Recordings GmbH
- Prada – cassö, RAYE, D-Block EuropeRechteinhaber: B1 Recordings GmbH
- Push Up – CreedsRechteinhaber: B1 Recordings GmbH
- Respect – SpikeRechteinhaber: B1 Recordings GmbH
- Roses (Imanbek Remix) – SAINt JHNRechteinhaber: B1 Recordings GmbH
- Thank You (Not So Bad) – Dimitri Vegas & Like MikeRechteinhaber: B1 Recordings GmbH
- Troa Vez – Prod. MarvinRechteinhaber: Defend Music, Inc.
- Wonderful Dream (Holidays Are Coming) – Melanie ThorntonRechteinhaber: Marc Klammek & Florian Richter
- YasashiRechteinhaber: The Other Songs Records Ltd.
- Yours – isaintjamesRechteinhaber: Rechteinhaber in Berichten nicht genannt
- Weitere Titel bekanntRechteinhaber: Defend Music, Inc.
Frommer Legal verschickt Abmahnungen mit Unterlassungserklärung im Auftrag von Musikproduzenten und Labels. Hier ein paar häufig auftretende Beispiele. Typische Forderung: meist 5.000–20.000 €.
- Elfe – Dario LessingRechteinhaber: Kris Steininger / Studio Crystals
- Finder – NinetoesRechteinhaber: Rainer Weichhold / Kling Klong Records
- Hausch – andhimRechteinhaber: andhim (Simon Haehnel & Tobias Müller)
- Socks & Sandals – Format:BRechteinhaber: Hildenbrand & Sell GbR
- Weitere Titel bekanntRechteinhaber: B1 Recordings GmbH
- Weitere Titel bekanntRechteinhaber: Sony Music Entertainment Germany GmbH (parallel Einigungsangebot über Suitcase)
Rose & Partner verschickt Abmahnungen mit Unterlassungserklärung und hohen Schadensersatzforderungen im Auftrag von Musiklabels. Hier ein paar häufig auftretende Beispiele. Typische Forderung: bis 40.000 €.
- Alles kaputt – Anstandslos & DurchgeknalltRechteinhaber: Crash Your Sound GmbH
- Après Ski ist nur einmal – Tommy FieberRechteinhaber: WIRD WILD GmbH
- Hoch die Hände Wochenende – HBz, Finch, FäaschtbänklerRechteinhaber: Crash Your Sound GmbH
Nimrod Rechtsanwälte verschickt Abmahnungen mit Unterlassungserklärung und Auskunftsverlangen im Auftrag von Musikverlagen und Produzenten. Hier ein paar häufig auftretende Beispiele. Typische Forderung: rund 4.000 € plus Kosten.
- Auf der Insel immer SingleRechteinhaber: Schrödter, Wünsch und Kollegen GmbH
- Blau – Amanda feat. SidoRechteinhaber: Schrödter, Wünsch und Kollegen GmbH
- FEEL ALIVE – Tim KamradRechteinhaber: Schrödter, Wünsch und Kollegen GmbH
- Schick mir 'nen Engel – DOLLAR, MM u. a.Rechteinhaber: NooVo Music (Sammy Naja)
Hild & Kollegen verschickt Abmahnungen, wenn ein vorheriges Lizenzangebot von fairSync nicht bezahlt wurde – im Auftrag verschiedener Rechteinhaber. Hier ein paar häufig auftretende Beispiele. Typische Forderung: 1.000 € bis über 25.000 €.
- Tiki Tiki (Slowed) – QMIIRRechteinhaber: Soundcheck Media FZCO („volume100“, Dubai)
- Vibe – Slomow, HiMoodRechteinhaber: Hi.mood Records V.O.F.
- Weitere Titel bekanntRechteinhaber: ALL WAYS DANCE Ltd.
- Weitere Titel bekanntRechteinhaber: Soundcheck Media FZCO („volume100“, Dubai)
Die Mathé Law Firm verschickt zunächst eine Berechtigungsanfrage im Auftrag von Musikverlagen. Hier ein paar häufig auftretende Beispiele. Typische Forderung: meist vierstellig.
- Feeling Good – u. a. Michael Bublé, Austin Millz RemixRechteinhaber: Essex Musikvertrieb GmbH
- Major Tom (Völlig losgelöst) – Peter SchillingRechteinhaber: Peer Musikverlag GmbH
- Pieces – AvaionRechteinhaber: ROBA Music Verlag GmbH
- Wer hat an der Uhr gedrehtRechteinhaber: Filmkunst Musikverlag GmbH
- Werke von Billie Eilish, Lana Del Rey, Drake, Nicki Minaj, ABBA, Black Eyed PeasRechteinhaber: Universal Music Publishing / Sony Music Publishing / Intersong Musikverlag
- Weitere Titel bekanntRechteinhaber: Chappell Musikverlag GmbH
- Weitere Titel bekanntRechteinhaber: EMI Music Publishing Germany GmbH
- Weitere Titel bekanntRechteinhaber: Neue Welt Musikverlag GmbH
- Weitere Titel bekanntRechteinhaber: Sony Music Publishing (Germany) GmbH
- Weitere Titel bekanntRechteinhaber: Universal Music GmbH
Beutler Brand Rechtsanwälte verschickt Abmahnungen mit Unterlassungserklärung im Auftrag der INSTNCT GmbH und TRO GmbH. Hier ein paar häufig auftretende Beispiele. Typische Forderung: bis 25.000 €.
- Magic – Adam SpectorRechteinhaber: INSTNCT GmbH / TRO GmbH
- Weitere Titel bekanntRechteinhaber: INSTNCT GmbH
SoundGuardian ist keine Kanzlei, sondern eine Rechteagentur, und verschickt Berechtigungsanfragen und Nachzahlungsforderungen. Hier ein paar häufig auftretende Beispiele. Typische Forderung: meist 1.500–4.500 € zzgl. USt.
- 3 Haselnüsse – Jacques Raupé & Felix HarrerRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- 9 PM (Till I Come) – ATBRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Ab geht die Post – DrillheadzRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Beachball (Vocal Radio Edit) – Nalin & KaneRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- BodyRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Faded Love – LeonyRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Fire – ScooterRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- For YouRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Freed from Desire – GalaRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Girls Just Wanna Have Fun – MATTN vs. Stavros Martina & Kevin DRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Ich & Du – Gestört aber GeilRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Irrenhaus – Harris & Ford & OutsidersRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Komodo (Hard Nights) [Paul Keen & KYANU Remix] – R.I.O. & U-JeanRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Light – JeromeRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- LightsRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Like I Love You – The HitmenRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Ma CherieRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Mein kleines Herz (Bam Bam) – Darius & Finlay, MartinBepunkt, Shaun BakerRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Never Let Me Down – VIZE & Tom GregoryRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- OMG – White GangsterRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Outside World – SunbeamRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Paradise – VIZE & LeonyRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- PerfectRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Popcorn (Rework) – Mike Candys & Jack HolidayRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Pump It Up – Nari, Stefano Pain, Tava, LucianaRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Push Up – CreedsRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Run AwayRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- So schmeckt der Sommer – Gestört aber Geil / Daniel LopesRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Summer Jam (Radio Edit) – The Underdog ProjectRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Toca Toca – Fly ProjectRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- We Are Young – BeachbagRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Wohin willst du (Extended Mix) – Gestört aber GeilRechteinhaber: SoundGuardian als Rechteagentur
- Wonderful Life – Marc Korn, Semitoo, Jaycee MadoxxRechteinhaber: Herbst Kinsky (über SoundGuardian)
fairSync / Stington & Partner Legal ist keine Kanzlei und verschickt per E-Mail ein Lizenzangebot – bei Nichtzahlung folgt die Abmahnung von Hild & Kollegen. Hier ein paar häufig auftretende Beispiele. Typische Forderung: z. B. 5.280 € zzgl. USt.
- Tiki Tiki (Slowed) – QMIIRRechteinhaber: Soundcheck Media FZCO („volume100“, Dubai)
- Vibe – Slomow, HiMoodRechteinhaber: Hi.mood Records V.O.F.
- Weitere Titel bekanntRechteinhaber: ALL WAYS DANCE Ltd.
Suitcase ist eine Online-Einigungsplattform, über die Labels wie Sony Music parallel zur Abmahnung ein Einigungsangebot machen. Hier bekannte Beispiele. Typische Forderung: verhandelbar, kein fester Betrag.
- Weitere Titel bekanntRechteinhaber: Sony Music Entertainment Germany GmbH
Kostenlose Einschätzung vom Anwalt – dauert nur 2 Minuten
Stand . Die Übersicht ersetzt nicht die Prüfung Ihres konkreten Schreibens.
Die Rechtslage: Warum wirst du eigentlich abgemahnt?
Du hast Musik aus der Instagram- oder TikTok-Bibliothek in einem Beitrag verwendet und plötzlich kommt eine Abmahnung. Das wirkt erstmal unverständlich. Schließlich war der Song doch direkt in der App verfügbar.
Das Problem: Verfügbar heißt nicht automatisch erlaubt.
Private Nutzung vs. gewerbliche Nutzung
Die Musikbibliotheken der Plattformen sind in vielen Fällen nur für die private Nutzung freigegeben. Sobald dein Account jedoch geschäftlich genutzt wird, kann eine Lizenz erforderlich sein
Als gewerblich gilt dein Account oft schon dann, wenn es:
- der Kundengewinnung dient
- dein Unternehmen oder deine Leistungen präsentiert
- Werbung enthält
- auf eine Website oder ein Angebot verweist
- Einnahmen generieren soll
Viele Betroffene wissen gar nicht, dass sie juristisch bereits im „geschäftlichen Verkehr“ handeln. Selbst wenn du kein Geld mit deinem Account verdienst, solang du Videos für die Öffentlichkeit und nicht nur für Familie & Freunde teilst, zählst du bereits als gewerblicher Account!
Welche Rechte stehen im Raum?
In der Abmahnung wird meist vorgeworfen, dass du eine Tonaufnahme ohne Lizenz öffentlich zugänglich gemacht hast. Dabei können zwei Rechte betroffen sein:
- das Urheberrecht am Musikwerk
- das Tonträgerherstellerrecht an der Aufnahme
Deshalb fallen die Forderungen häufig hoch aus.
Kurz gesagt: Du wirst nicht abgemahnt, weil du Musik genutzt hast – sondern weil du sie angeblich gewerblich ohne Lizenz genutzt hast. Genau hier beginnt die rechtliche Prüfung.
Abmahnung im Briefkasten? Keine Panik!
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Analyse der Abmahnung: Was wird gefordert?
Eine Musik-Abmahnung folgt meist einem klaren Muster. Sie ist juristisch strukturiert und enthält mehrere Ansprüche, die auf den ersten Blick überwältigend wirken können.
Typischerweise werden folgende Punkte geltend gemacht:
1. Unterlassung
Du sollst eine sogenannte strafbewehrte Unterlassungserklärung abgeben.
Damit verpflichtest du dich, die konkrete Musik künftig nicht mehr ohne Lizenz zu nutzen – andernfalls droht eine Vertragsstrafe.
Die beigefügten Erklärungen gehen dabei oft weiter als nötig und binden dich langfristig.
2. Schadensersatz
Gefordert wird eine Zahlung für die angeblich unberechtigte Nutzung.
Die Berechnung erfolgt häufig auf Basis fiktiver Lizenzgebühren – teilweise mit weltweiter Reichweite und mehrmonatiger Nutzungsdauer.
Hier entstehen schnell Forderungen im vier- oder sogar fünfstelligen Bereich.
3. Anwaltskosten
Zusätzlich sollst du die Rechtsanwaltskosten der Gegenseite übernehmen.
Diese berechnen sich nach einem angesetzten Streitwert – der in Musikfällen regelmäßig sehr hoch gewählt wird.
4. Auskunftsansprüche
Manche Abmahnschreiben verlangen außerdem Auskunft über:
- Reichweite des Beitrags
- Nutzungsdauer
- Werbeeinnahmen
- Anzahl der Aufrufe
Diese Angaben können später Einfluss auf die Höhe des Schadensersatzes haben.
Wichtig ist: Eine Abmahnung ist kein Urteil. Sie ist zunächst nur die einseitige Darstellung der Gegenseite – mit entsprechend hoch angesetzten Forderungen.
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Die WBS-Strategie: Warum du (fast) nie den vollen Preis zahlen musst
Viele Betroffene glauben nach Erhalt der Abmahnung, sie hätten keine Wahl: Nutzung war da, also zahlen.
So einfach ist es aber nicht.
1. Forderung heißt nicht automatisch richtige Forderung
In vielen Fällen ist die Nutzung zwar lizenzpflichtig gewesen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die angesetzte Summe korrekt ist.
Häufig sehen wir:
- überhöhte Streitwerte
- unrealistische Lizenzannahmen
- pauschale weltweite Berechnungen
- doppelte oder unnötig ausgeweitete Ansprüche
Genau hier setzen wir an.
2. Die Unterlassungserklärung wird angepasst
Die vorformulierte Unterlassungserklärung der Gegenseite ist meist zu weit gefasst.
Sie kann dich langfristig stärker binden als notwendig. Wir formulieren eine rechtssichere, aber strategisch sinnvolle modifizierte Unterlassungserklärung, die dein Risiko deutlich reduziert.
3. Verhandeln statt akzeptieren
Die meisten Forderungen sind verhandelbar. Mit der richtigen Argumentation lassen sich die Beträge häufig spürbar senken.
Dabei prüfen wir unter anderem:
- tatsächliche Nutzungsdauer
- Reichweite des Beitrags
- wirtschaftliche Bedeutung
- Beweislage der Gegenseite
- Rechteinhaberschaft
4. Schnelles und strukturiertes Vorgehen
Wichtig ist, die gesetzten Fristen einzuhalten – aber nichts vorschnell zu unterschreiben! Unsere Erfahrung aus zahlreichen Musik-Abmahnungen zeigt:
Mit einer klaren Strategie lassen sich Risiken begrenzen und Kosten regelmäßig deutlich reduzieren.
Welche Kanzleien sprechen die Abmahnungen aus?
- IPPC Law (u. a. für B1 Recordings)
- Mathé Rechtsanwälte
- Nimrod Rechtsanwälte
- Frommer Legal
- SoundGuardian (versendet eigene Forderungsschreiben)
- Kanzlei Hild & Kollegen
- Lohmeier.Partners
- B&B Beutler und Brandt Rechtsanwälte
- Stington & Partner Legal GmbH
Wir sind bei nahezu allen genannten Kanzleien und Rechtevertretern bereits vielfach angetreten und kennen die typischen Argumentationsmuster, Berechnungsmodelle und Verhandlungsstrategien. Genau diese Erfahrung setzen wir für dich ein, um Forderungen kritisch zu prüfen und spürbar zu reduzieren.
Häufig gestellte Fragen
Auch wenige Sekunden können rechtlich eine Nutzung darstellen. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Dauer, sondern auch Reichweite, Kontext und wirtschaftliche Bedeutung. Die Höhe der Forderung ist fast immer verhandelbar.
Ignorierst du die Abmahnung, kann die Gegenseite gerichtliche Schritte einleiten. Dann entstehen zusätzliche Kosten. Deshalb solltest du Fristen unbedingt ernst nehmen – aber nichts vorschnell unterschreiben.
Nein. Die Bereitstellung in der Musikbibliothek bedeutet nicht automatisch, dass du sie gewerblich nutzen darfst. Genau das ist der Kern vieler aktueller Abmahnungen.
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