Abmahnung von Abmahnung von The Other Songs Ltd. erhalten?
Abmahnung von The Other Songs Ltd. erhalten?
Wir prüfen dein Schreiben kostenlos und sagen dir, ob die Forderung berechtigt ist. In vielen Fällen lassen sich Schadensersatz und Kosten deutlich senken. Unterschreibe bis dahin nichts und zahle nichts.
- Prüfung deiner Abmahnung kostenlos
- Musikabmahnungen im Schnitt um 74 % gesenkt
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am selben Tag
Auf einen Blick:
- The Other Songs Ltd. ist der Rechteinhaber an der Musik. Die Abmahnung verschickt die Kanzlei IPPC LAW in ihrem Auftrag.
- Fast immer geht es um einen Song aus der Audio-Bibliothek von Instagram oder TikTok, den du in einem Reel oder Video auf einem geschäftlich genutzten Account verwendet hast.
- Gefordert werden eine strafbewehrte Unterlassungserklärung, Schadensersatz nach der Lizenzanalogie, die Anwaltskosten der Gegenseite und Auskunft über die Nutzungsdauer.
- Nimm das Video offline, notiere dir die Frist und unterschreibe nichts.
- Die Forderungen sind häufig angreifbar. Bei Abmahnungen von IPPC LAW haben wir die Forderung zuletzt um 64 bis 75 % gesenkt. Wir prüfen die Rechtekette, die Höhe des Schadensersatzes und ersetzen die vorformulierte Unterlassungserklärung durch eine modifizierte Fassung.
- Wir prüfen dein Schreiben kostenlos und sagen dir, was es wirklich wert ist.
Jetzt gegen Abmahnung vorgehen
- Formular ausfüllen: Trage deine Daten in das folgende Formular ein. Das Absenden ist völlig unverbindlich und stellt keine Beauftragung dar.
- Persönliche Beratung: Ein Experte aus unserem Team meldet sich in der Regel noch am selben Tag bei dir – auch am Wochenende. Im Gespräch klären wir, wie wir dir konkret helfen können.
- In Ruhe entscheiden: Nach der kostenlosen Beratung kannst du ganz in Ruhe entscheiden, ob du uns beauftragen möchtest. Bei uns gibt es faire Pauschalhonorare – keine versteckten Kosten und volle Kostentransparenz.
Wer ist The Other Songs Ltd.?
The Other Songs Ltd. ist ein britisches Musiklabel und Rechteinhaber an den Songs, um die es in der Abmahnung geht. Das Unternehmen vertritt Künstlerinnen und Künstler und vergibt die Lizenzen für deren Musik.
Die Abmahnung selbst kommt nicht vom Label, sondern von der Kanzlei IPPC LAW. Sie wird im Auftrag von The Other Songs Ltd. tätig und macht die Ansprüche für den Rechteinhaber geltend. Für dich heißt das, dass zwei Namen im Spiel sind. Gefordert wird das Geld aber für The Other Songs Ltd.
Das Label geht derzeit systematisch gegen geschäftliche Social-Media-Accounts vor, die seine Musik ohne eigene Lizenz genutzt haben. Betroffen sind vor allem kleine Unternehmen, Selbstständige, Agenturen und Creator mit Business-Profil.
Wie sieht ein Schreiben aus und was wird gefordert?
Die Schreiben der IPPC LAW folgen fast immer demselben Muster. Sie sind als Abmahnung wegen unerlaubter öffentlicher Zugänglichmachung einer Tonaufnahme über einen gewerblich genutzten Social-Media-Account überschrieben und nennen ein Aktenzeichen, die Plattform, deinen Account und die betroffene Tonaufnahme. In einem uns vorliegenden Fall ging es um den Titel „Push Up“ von Creeds auf TikTok.
Anschließend stützt sich die IPPC LAW auf die Rechte an der Tonaufnahme und deren öffentliche Zugänglichmachung (§§ 85, 19a UrhG) und leitet daraus vier Forderungen ab. Du sollst eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgeben (§ 97 Abs. 1 UrhG), Schadensersatz zahlen (§ 97 Abs. 2 UrhG), Auskunft über Nutzungsdauer, Reichweite und Umsätze erteilen (§ 101 UrhG) und die Kosten der Rechtsverfolgung tragen (§ 97a Abs. 3 UrhG). Den Schadensersatz berechnet die Kanzlei über die sogenannte Lizenzanalogie und verweist dabei auf Vergütungssätze von 2.000 bis 10.000 Euro für bis zu zwölf Monate Nutzung sowie auf eine eigene Lizenzierungspraxis von bis zu 15.000 Euro. Im vorliegenden Fall setzte sie ihn auf 1.500 Euro fest. Dazu kamen Anwaltskosten aus einem Gegenstandswert von 16.500 Euro und eine Ermittlungspauschale, zusammen 3.060,21 Euro, verbunden mit einer Frist von einer Woche.
Besonders heikel sind die beiden Formulare, die dem Schreiben beiliegen. Die vorformulierte Unterlassungserklärung verpflichtet dich für die Zukunft und überlässt die Höhe der Vertragsstrafe dem Ermessen der Gegenseite. Schon ein späterer Fehler kann dich dann erneut teuer zu stehen kommen. Mit der beigefügten Vergleichsvereinbarung erkennst du die Ansprüche dem Grunde nach an, bevor überhaupt geprüft wurde, ob die Rechtekette lückenlos ist und ob dein Account wirklich gewerblich genutzt wurde. Unterschreibe deshalb nichts und zahle nichts, bevor du das Schreiben hast prüfen lassen.
Wische durch das Beispielschreiben
Anonymisiertes Beispiel aus einem unserer Mandate.
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Um welche Songs geht es?
In den bisher bekannten Fällen geht es unter anderem um diese Titel.
- „Now Or Never“ von TKandz & CXSPER
- „Yours“ von isaintjames
Die Liste ist nicht abschließend. The Other Songs Ltd. hält die Rechte an weiteren Titeln, die ebenfalls in den Audio-Bibliotheken von Instagram und TikTok auftauchen. Wenn in deinem Schreiben ein anderer Song steht, ändert das an der rechtlichen Lage nichts.
Warum du abgemahnt wurdest, obwohl Instagram den Song anbietet
Das ist der Punkt, der die meisten Betroffenen am meisten ärgert. Der Song stand in der Audio-Bibliothek der App, du hast ihn mit zwei Klicks ausgewählt, und trotzdem kommt jetzt eine Forderung über mehrere tausend Euro.
Der Grund liegt in den Nutzungsbedingungen der Plattformen. Meta stellt die Musik in der Bibliothek nur für private, nicht kommerzielle Beiträge zur Verfügung. Bei TikTok gilt dasselbe Prinzip. Sobald du deinen Account geschäftlich nutzt, also für dein Unternehmen, dein Gewerbe oder deine Werbung, greift diese Freigabe nicht mehr. Dann brauchst du eine eigene Lizenz direkt vom Rechteinhaber.
Ein Beispiel: Du betreibst ein Fitnessstudio und postest ein Reel mit einem Song aus der Bibliothek. Weil dein Profil als Business-Account läuft und das Video für dein Studio wirbt, ist die Nutzung kommerziell. Damit liegt eine Urheberrechtsverletzung vor.
Entscheidend ist, dass du als Betreiber des Accounts selbst dafür verantwortlich bist, die Lizenzlage zu prüfen. Die Schuld auf Instagram oder TikTok abzuwälzen funktioniert rechtlich nicht. Unwissenheit schützt dich hier leider nicht vor der Haftung.
Das heißt aber nicht, dass du die geforderte Summe zahlen musst. Die Höhe der Forderung ist eine völlig andere Frage als die Frage, ob überhaupt ein Verstoß vorliegt.
Das solltest du jetzt tun
Ruhe bewahren und die Frist notieren
Die Fristen sind meist kurz gesetzt und sollen Druck erzeugen. Lass dich davon nicht zu einer schnellen Unterschrift drängen. Ignorieren solltest du das Schreiben trotzdem nicht, weil sonst ein gerichtliches Verfahren droht.
Das Video offline nehmen
Lösche oder archiviere den beanstandeten Beitrag sofort. Damit stoppst du den laufenden Verstoß. Mach vorher einen Screenshot für deine Unterlagen.
Nichts unterschreiben und nichts zahlen
Die beigelegte Unterlassungserklärung ist einseitig zugunsten der Gegenseite formuliert und bindet dich 30 Jahre lang. Eine Zahlung ohne Prüfung kann außerdem als Anerkenntnis der Forderung gewertet werden.
Nicht selbst mit der Gegenseite verhandeln
Wer sich ohne juristische Vorbereitung äußert, gibt schnell mehr zu, als er muss. Jede Aussage über frühere Videos oder Umsätze kann später gegen dich verwendet werden.
Dein Profil prüfen
Schau dir an, welche älteren Beiträge noch Musik aus der App enthalten. Wer einmal auffällt, wird oft ein zweites Mal geprüft.
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Ist die Abmahnung angreifbar?
In vielen Fällen ja, zumindest in der Höhe. Diese Punkte prüfen wir zuerst.
- Die Rechtekette: The Other Songs Ltd. muss nachweisen, dass ihr die Rechte an dem Song für Deutschland tatsächlich und exklusiv zustehen. Dieser Nachweis gelingt nicht immer lückenlos.
- Die Höhe des Schadensersatzes: Wird eine fiktive Monatslizenz für ein einzelnes Reel angesetzt, steht die Forderung oft in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Nutzung. Genau hier lässt sich am meisten herausholen.
- Der Gegenstandswert: Er bestimmt die Anwaltskosten. Ist er zu hoch angesetzt, sinken mit ihm auch die Kosten.
- Die Unterlassungserklärung: Statt der vorformulierten Fassung geben wir in der Regel eine modifizierte Erklärung ab. Sie beseitigt die Wiederholungsgefahr, hält dein Risiko für die Zukunft aber deutlich kleiner.
- Der Umfang der Auskunft: Nicht alles, was gefordert wird, musst du auch mitteilen. Wir prüfen, worauf die Gegenseite tatsächlich einen Anspruch hat.
Was passiert, wenn du nicht reagierst?
Aussitzen ist bei diesen Schreiben die teuerste Variante. Läuft die Frist ab, ohne dass du reagierst, kann die Gegenseite eine einstweilige Verfügung beim Gericht beantragen. Dann kommen Gerichtskosten und weitere Anwaltskosten dazu, und du hast deutlich weniger Verhandlungsspielraum als vorher.
Riskant ist auch der umgekehrte Weg. Wer die beigelegte Unterlassungserklärung ungeprüft unterschreibt, schließt einen Vertrag für 30 Jahre. Lädst du in zwei Jahren versehentlich wieder ein Video mit demselben Song hoch, wird die Vertragsstrafe fällig. Sie liegt in der Regel im vierstelligen Bereich und gilt pro Verstoß.
Beides lässt sich vermeiden, wenn du das Schreiben vor Ablauf der Frist prüfen lässt.
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Ablauf der Zusammenarbeit
Schreiben hochladen
Du schickst uns die Abmahnung von Hild & Kollegen über das Formular. Wenn du vorher eine Lizenz für den Song gekauft hast, leg die Unterlagen direkt mit dazu.
Kostenlose Ersteinschätzung
Wir melden uns noch am selben Tag bei dir. Du erfährst, welche Forderungen angreifbar sind und was wir dir für dein weiteres Vorgehen raten.
Wir übernehmen
Du entscheidest, ob wir dich vertreten. Ab dann läuft die gesamte Kommunikation mit der Gegenseite über uns, damit du dich nicht selbst angreifbar machst.
Warum WBS.LEGAL

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Fachanwältinnen und Fachanwälte, die täglich Abmahnungen bearbeiten
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Häufig gestellte Fragen
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