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Softwarelizenzen

Was ist eine Softwarelizenz und worauf sollten Sie unbedingt achten?

Wer eine Software bereitstellt, sollte unbedingt über eine zugehörige Lizensierungsvereinbarung verfügen. Diese dient unter anderem der rechtlichen Absicherung und garantiert eine Kontrolle über die Verwendung der Software. Außerdem kann sie eine weitere Einkommensquelle sein und den Schutz des geistigen Eigentums sicherstellen. Was bei Softwarelizenzen und Lizenzverträgen wichtig ist, wo Fallstricke lauern und wann Sie professionelle Unterstützung engagieren sollten? Das zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag. Wir von WBS sind seit mehr als 30 Jahren im Medien- und Urheberrecht zuhause – deshalb können Sie sicher sein, mit uns einen kompetenten Partner in Sachen Softwarelizenz an der Seite zu haben.

Auf einen Blick

  • Eine Softwarelizenz regelt, unter welchen Bedingungen eine Software genutzt werden darf – zum Beispiel, von wie vielen Personen oder auf wie vielen Geräten. Auch die Möglichkeit einer Weiterverbreitung der Software ist in der Lizenz geregelt bzw. ausgeschlossen.
  • Es gibt auch Open-Source-Lizenzen, die eine eher freie Nutzung und Weitergabe ermöglichen. Auch wenn Entwickler eine solche Nutzung anstreben, sollten sie das in der Lizenzvereinbarung festhalten.
  • Sobald eine Softwarelizenz formuliert ist, ist das weitere Vorgehen unkompliziert: Nutzer stimmen der Lizenzvereinbarung zu, sobald sie die Software herunterladen oder installieren.
  • Alle Anbieter von Software sollten eine zugehörige Lizenzvereinbarung formulieren und die Nutzer zur Zustimmung verpflichten, bevor die Software installiert wird. Das sorgt für Rechtssicherheit – und stellt oft eine zusätzliche Einnahmequelle dar.
  • Da es sich um ein komplexes Themenfeld handelt, ist es ratsam, bei der Ausgestaltung einer Softwarelizenz auf die Begleitung durch kompetente Fachanwälte zu setzen.

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Was ist eine Softwarelizenz – und was ist ein Lizensvertrag?

Wer eine Software entwickelt oder für Nutzer bereitstellt, kennt sich vermutlich mit der technischen Thematik bestens aus – doch auch die entsprechende Lizenz ist unerlässlich. Eine Softwarelizenz ist eine rechtliche Vereinbarung zwischen dem Softwareentwickler und den Nutzern. Sie legt fest, wer die Software in welchem Umfang und Anwendungsfall nutzen darf. Ein sogenannter Lizenzvertrag ist für beide Seiten wichtig: Die Nutzer erhalten das Recht, die Software unter den vereinbarten Bedingungen zu verwenden, während der Hersteller durch die Lizenzvereinbarung bestimmte Rechte behält – so zum Beispiel das Urheberrecht der Software (mehr zum Thema Urheberrecht später).

Bei der Ausgestaltung einer Softwarelizenz bzw. des Lizenzvertrags gibt es viele individuelle Möglichkeiten: So erlauben einige Lizenzen die freie Nutzung, Modifizierung und auch Weiterverbreitung der Software – das nennt man Open-Source-Lizenzen. Andere Softwarelizenzen beinhalten stärkere Restriktionen, die festlegen, dass die Nutzung an ein bestimmtes Gerät oder an eine einzelne Person gebunden ist. Für die Entwickler einer Software ist es vorab wichtig, diese Parameter individuell festzulegen und im Lizenzvertrag festzuhalten – damit hierbei alles glatt läuft, ist die Begleitung durch erfahrene Fachanwälte zu empfehlen.

Softwarelizenzen kennen Sie vermutlich selbst von vielen Anbietern. Um einige Beispiele zu nennen:

  • Microsoft Office verwendet Lizenzen für alle Produkte, beispielsweise für Word und Excel – diese legen fest, wer die Anwendungen auf welchen Geräten nutzen darf.
  • Auch bei Adobe gibt es spezielle Lizenzen für Photoshop, Illustrator oder InDesign.
  • Linux setzt beim Betriebssystem auf verschiedene Open-Source-Lizenzen, die eine deutlich größere Freiheit in der Nutzung und Weiterverbreitung ermöglichen.

Warum ist eine Softwarelizenz wichtig?

Vermutlich haben Sie schon jetzt ein Gefühl dafür bekommen, dass eine Softwarelizenz wichtig ist. Auf die Details gehen wir nun noch einmal im Überblick ein. Es gibt mehrere Gründe, die für die Erstellung einer individuellen und umfassenden Softwarelizenz sprechen:

  • Eine Softwarelizenz dient der rechtlichen Absicherung: Sie legt fest, unter welchen Bedingungen die Software genutzt werden darf – und wo die Grenzen der Nutzung liegen. Das sichert die Rechte des Anbieters ab und bietet bei Zuwiderhandlung die Möglichkeiten, sich zur Wehr zu setzen.
  • Außerdem schützt eine Softwarelizenz das geistige Eigentum: Da der Rahmen für die Nutzung, Modifizierung und Verbreitung der Software klar geregelt ist, können die Anbieter sicher sein, dass ihr geistiges Eigentum geschützt ist und es nicht zu einer unerlaubten Verwendung oder einem Weiterverkauf der eigenen Produkte kommt.
  • Lizenzen ermöglichen den Herstellern der Software außerdem eine Kontrolle über die Verwendung der Software: Sie behalten einerseits im Blick, von wie vielen Menschen und auf wie vielen Geräten die Software genutzt wird, gleichzeitig besteht auch eine Kontrolle über den Umfang der genutzten Funktionen und über die Nutzungsdauer.
  • Eine Softwarelizenz kann eine Einkommensquelle darstellen: Denn wer Lizenzen verkauft oder in Form von Abo-Modellen anbietet, verdient damit Geld. Es gibt allerdings auch kostenlose Lizenzen, bei denen dieser Aspekt wegfällt.
  • Abschließend kann durch die Softwarelizenz auch der Kundenservice und Support geregelt sein: Innerhalb einer Lizenz sind oft Updates und technische Unterstützung enthalten, was die Kundenbindung stärkt und zu einer reibungslosen Nutzung der Software führt.

Aus diesen Punkten wird auch direkt deutlich, welche Risiken bestehen, wenn keine Softwarelizenzen vorliegen: Es kann passieren, dass die Software in einem Umfang oder Anwendungsfall genutzt wird, der nicht im Sinne des Entwicklers ist. Außerdem kommt es häufiger zu Rechtsstreitigkeiten zwischen Anbietern und Nutzern, wenn keine detaillierten Nutzungsbedingungen und Lizenzvereinbarungen vorliegen. Softwarelizenzen dienen außerdem der Reputation und einem vertrauensvollen Image des Anbieters.

Und: In einigen Ländern ist es nicht erlaubt, unlizenzierte Software zu veröffentlichen. Vor allem Unternehmen, die international tätig sind, sollten also unbedingt auf eine Softwarelizenz setzen, die alle relevanten Punkte beinhalten. Da das Themenfeld komplex ist, ist es immer ratsam, dafür kompetente Unterstützung an der Seite zu haben – melden Sie sich gerne bei WBS für eine kostenlose Erstberatung.

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Wer benötigt eine Softwarelizenz?

Aus den gerade genannten Punkten geht deutlich hervor, dass es für alle professionellen Anbieter von Software empfehlenswert ist, eine zugehörige Lizenz anzubieten. Das reicht von Entwicklern, die gerade ihre erste eigene Software auf den Markt bringen bis hin zu großen Unternehmen, die international genutzte Software anbieten.

Wie bereits geschildert, ist es auch möglich, auf eine Open-Source-Lösung zu setzen, wenn man sich als Softwarehersteller eine recht freie Nutzung wünscht. Doch auch diese Variante sollte in einem Lizenzvertrag festgehalten sein, damit allen Nutzern klar ist, dass die Software im vereinbarten Rahmen modifiziert oder weiterverbreitet werden kann. Wie restriktiv oder frei die Nutzung auch gedacht ist: Die Formulierung von Lizenzvereinbarungen schafft in jedem Fall Klarheit.

Wie funktionieren Softwarelizenzen?

Bevor eine Softwarelizenz angeboten werden kann, müssen zunächst die Inhalte der Vereinbarung festgelegt und formuliert werden. Sobald den Anbietern klar ist, unter welchen Bedingungen die Software genutzt werden darf, wird also ein entsprechender Text verfasst, der sogenannte Lizenzvertrag. Dieser beinhaltet unter anderem Regelungen zur Anzahl der erlaubten Nutzer, zur Nutzungsdauer oder dazu, auf wie vielen Geräten die Software genutzt werden darf.

Im Anschluss steht die Software samt Lizenz bereit, Nutzer stimmen den Lizenzvereinbarungen in der Regel durch den Erwerb oder Download der Software zu. Nachdem die Nutzer den Bedingungen der Softwarelizenz zugestimmt haben, können sie die Software installieren und aktivieren – im Anschluss kann sie den Lizenzbedingungen entsprechend genutzt werden. Kommt es zum Verstoß gegen die Nutzungsrechte der Software, kann der Entwickler sich auf die Softwarelizenz berufen und so seine Rechte durchsetzen.  

Wie unterscheiden sich Urheberrecht und Nutzungsrecht?

Zwei Begriffe, die bei Lizenzen häufig auftauchen, sind Urheberrecht und Nutzungsrecht der Software. Um zu verstehen, wo die Gemeinsamkeiten und Unterschiede liegen, hilft diese Übersicht:

Urheberrecht

Dieses wird dem Schöpfer oder Entwickler eines Werks/Programms/Produkts automatisch gewährt. Das Urheberrecht soll sicherstellen, dass das Werk nicht unerlaubt verändert oder vervielfältigt wird. Es ist nicht möglich, dass das Urheberrecht an andere Personen oder Unternehmen abgegeben wird oder es nach einiger Zeit in das Recht zur freien Nutzung übergeht.

Nutzungsrecht

Das Nutzungsrecht regelt, wer ein Werk/Programm/Produkt in welcher Weise nutzen darf. Hier gibt es Unterschiede mit Blick auf die Art der Nutzung – zum Beispiel private oder kommerzielle Nutzung. Diese Nutzungsrechte sind in der Regel in einer Lizenzvereinbarung festgehalten.

Wie kann WBS bei Softwarelizenzen helfen?

Wenn es darum geht, individuelle und rechtssichere Softwarelizenzen bereitzustellen, kommt es auf die Details an – es ist ein komplexes Themengebiet, auf dem Softwareentwickler meist noch keine Erfahrung haben. Die Fachanwälte von WBS unterstützen Sie in dieser Situation gerne: Wir können Sie zur Ausgestaltung der Lizenzvereinbarung beraten und mit Ihnen die relevanten Punkte durchgehen, die die Softwarelizenz enthalten sollte. Auch falls es später zu Konflikten mit den Nutzern kommen sollte, sind wir an Ihrer Seite, um Ihre Lizenzrechte erfolgreich durchzusetzen.

In all diesen Situationen ist es wichtig, auf einen kompetenten Partner mit Erfahrung in diesem Rechtsgebiet zu setzen. Kontaktieren Sie uns gerne für eine unverbindliche und kostenlose Erstberatung, wenn Sie sich wünschen, bei der Lizenzierung Ihrer Software unterstützt und begleitet zu werden.

Expertise und Erfahrung
Wir erhöhen Ihre Erfolgschancen durch unsere langjährige Erfahrung im Bereich Internetrecht.

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Häufig gestellte Fragen zum Thema Softwarelizenzen

Die Softwarelizenz ist eine rechtliche Vereinbarung zwischen Softwarehersteller und Softwarenutzer. Es handelt sich also um einen Vertrag, der die Nutzung der Software vorgibt.
Um eine Software zu benutzen, braucht man zunächst die Erlaubnis des Softwareherstellers, da dieser als Eigentümer vorgbit, wer die Software benutzen darf und wer nicht. Wenn man eine Software ohne Lizenz benutzt, macht man sich Schadensersatzpflichtig.
Viele Lizenzarten sind unterschiedlich ausgestaltet. Es gibt zum Beispiel: monatlich bezahlbare Lizenzen, selbst festgelegte Lizenzen, Exklusivlizenzen, lokale und cloud-basierte Lizenzen, usw. Weitere Arten haben wir für Sie oben zusammengetragen.