SoundGuardian GmbH Abmahnung abwehren!
Du hast Post von der SoundGuardian GmbH bekommen und sollst jetzt einen hohen Betrag für einen Song in Deinem Reel oder TikTok zahlen? Bleib erst einmal ruhig. Wir prüfen Deinen Fall persönlich und helfen Dir, die SoundGuardian GmbH Forderung abzuwehren oder spürbar zu senken.
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Die Fakten im Überblick:
- Die SoundGuardian fordert Geld, weil Du einen geschützten Musiktitel ohne passende Lizenz in einem gewerblichen Reel, Video oder TikTok genutzt haben sollst.
- Betroffen sind fast nur gewerbliche oder werbliche Accounts. Rein private Beiträge sind meist über die Plattformlizenz gedeckt.
- Die Beträge beruhen auf der Lizenzanalogie und sind oft deutlich überhöht, in vielen Fällen lassen sie sich senken oder ganz abwehren.
- Entscheidend ist, ob die SoundGuardian ihre Rechte an der Tonaufnahme lückenlos nachweisen kann. Ist die Rechtekette unklar, wackelt die ganze Forderung.
- Unser Service: Wir prüfen deinen Fall kostenlos, wehren unberechtigte Forderungen ab oder handeln einen deutlich geringeren Betrag aus. Fülle dafür einfach das untenstehende Formular aus. Wir melden uns meist noch am selben Tag bei dir 👇
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Die meisten Betroffenen zahlen aus Angst vor der Frist. Genau das ist der Fehler. Lass Deinen Fall erst prüfen, in vielen Fällen ist die Forderung überhöht oder gar nicht durchsetzbar.
Inhalt:
- Wer steckt hinter der SoundGuardian GmbH?
- Wie sieht ein Schreiben aus und was wird gefordert?
- Ist die Forderung überhaupt berechtigt?
- Privat oder gewerblich, warum das den Unterschied macht!
- So reagierst Du richtig!
- Wie WBS dir helfen kann!
- Häufige Fragen!
Wer steckt hinter der SoundGuardian GmbH?
Die SoundGuardian GmbH ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main. Nach eigener Darstellung vergibt sie Lizenzen für die Nutzung von Musik auf Social Media und lässt sich dafür von Künstlern und Labels die Synchronisationsrechte an bestimmten Titeln übertragen, also das Recht, eine Tonaufnahme mit Bild zu verbinden.
Fehlt diese Lizenz, tritt die SoundGuardian selbst an die Nutzer heran undverlangt Geld für die bereits erfolgte Verwendung. Solche Schreiben laufen meist als Berechtigungsanfrage oder Nachlizenzierung und treffen vor allem gewerbliche Accounts. Ob sie die Rechte am konkreten Titel wirklich vollständig hält, lässt sich aber nur durch eine Prüfung der Rechtekette klären, nicht am Wortlaut des Schreibens.
Wie sieht ein Schreiben aus und was wird gefordert?
Die Schreiben der SoundGuardian folgen fast immer demselben Muster. Zuerst erklärt das Unternehmen, exklusiver Inhaber der Rechte an einer bestimmten Tonaufnahme zu sein, die Du ohne Erlaubnis gewerblich auf Social Media genutzt haben sollst. In einem uns vorliegenden Fall ging es um die Tonaufnahme „We Are Young“ auf Instagram. Das Schreiben ist als Berechtigungsanfrage überschrieben und enthält meist eine Case-ID, einen Screenshot Deines Beitrags sowie Angaben zu Profil, Plattform und Nutzungszeitraum.
Anschließend beruft sich die SoundGuardian auf ihre Rechte an der Tonaufnahme und deren öffentliche Zugänglichmachung (§§ 85, 19a UrhG) und bietet Dir an, die fehlende Lizenz nachträglich zu erwerben. Die Höhe berechnet sie über die sogenannte Lizenzanalogie und rechnet dabei Monat für Monat über den gesamten Zeitraum ab, in dem Dein Beitrag online war. In dem uns vorliegenden Schreiben summierte sich das über 60 Monate auf 6.000 Euro zuzüglich 7 Prozent Umsatzsteuer, verbunden mit einer kurzen Frist zur Rückmeldung.
Besonders heikel ist die scheinbar unkomplizierte Einverständniserklärung auf der Website der SoundGuardian, wahlweise auch als zinslose Ratenzahlung. Wer sie abgibt, schließt damit einen verbindlichen Vergleich und verpflichtet sich zur Zahlung der vollen Summe. Zugleich weist die SoundGuardian selbst darauf hin, dass am zugrunde liegenden Musikwerk weitere Rechteinhaber beteiligt sein können und dass das bloße Löschen des Videos die Forderung nicht erledigt. Bestätige deshalb nichts vorschnell und lass das Schreiben zuerst prüfen.
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Ist die Forderung überhaupt berechtigt?
Dass ein Schreiben professionell aussieht, heißt nicht, dass die Forderung berechtigt ist. Ob die SoundGuardian von Dir Geld verlangen kann, entscheidet sich an drei Punkten, die man einzeln prüfen muss.
- Die Rechtekette: Die SoundGuardian muss nachweisen, dass ihr die Rechte an genau dieser Tonaufnahme wirksam übertragen wurden. Ist dieser Nachweis lückenhaft, fehlt der ganzen Forderung die Grundlage. Das ist der wichtigste Punkt.
- Die Art Deiner Nutzung: Der Vorwurf greift nur, wenn Dein Beitrag gewerblich war. Lässt sich das im Einzelfall bestreiten, steht die Forderung auf deutlich wackligeren Beinen.
- Die Höhe: Sie wird über die sogenannte Lizenzanalogie berechnet, also über den Betrag, den Du für eine ordentliche Lizenz vorab hättest zahlen müssen. Dieser Wert ist häufig großzügig zu Gunsten der SoundGuardian angesetzt und damit angreifbar.
Kurz gesagt, selbst wenn im Kern ein Anspruch besteht, besteht er selten in der Form und Höhe, wie er im Schreiben steht. Wo genau Dein Fall steht, zeigt sich erst nach einer Prüfung des konkreten Schreibens und Deines Accounts. Genau diese Einordnung bekommst Du in unserer kostenfreien Ersteinschätzung, unverbindlich und bevor Du auf eine Frist reagierst.
Privat oder gewerblich, warum das den Unterschied macht
Ob Du Musik in Deinen Videos nutzen darfst, hängt von einer entscheidenden Frage ab: Ist Dein Account privat oder gewerblich? Genau an dieser Grenze entscheidet sich, ob eine Forderung der SoundGuardian überhaupt in Betracht kommt.
Für private Beiträge ist die Rechtslage häufig unproblematisch. Instagram und TikTok haben Vereinbarungen mit Verwertungsgesellschaften wie der GEMA sowie mit Rechteinhabern geschlossen. Solange Du Inhalte ausschließlich privat veröffentlichst, also insbesondere keine Werbung machst oder kommerzielle Zwecke verfolgst, ist die Nutzung der Musik aus den Musikbibliotheken der Plattformen in der Regel abgedeckt.
Anders sieht es bei einer gewerblichen Nutzung aus. Dann reicht die Lizenz der Plattform regelmäßig nicht mehr aus. Für die Verbindung von Musik und Video kann eine gesonderte Lizenz erforderlich sein. Wann eine Nutzung als gewerblich einzustufen ist, hängt jedoch immer vom Einzelfall ab. Ein Unternehmensprofil, die Bewerbung eigener Produkte oder eine bezahlte Kooperation können hierfür sprechen. Auch TikTok unterscheidet zwischen einer allgemeinen und einer kommerziellen Musikbibliothek.
Für Deinen Fall ist deshalb entscheidend, ob Deine Nutzung tatsächlich als gewerblich einzustufen ist. Ist das nicht eindeutig oder lässt sich die gewerbliche Nutzung nicht ausreichend belegen, kann dies erhebliche Auswirkungen auf die Berechtigung der geltend gemachten Forderung haben.
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So reagierst Du richtig
Ein Schreiben der SoundGuardian solltest Du weder ignorieren noch überstürzt bezahlen. Zwischen diesen beiden Fehlern liegt der richtige Weg. Mit diesen Schritten bleibst Du handlungsfähig.
- Ruhe bewahren und Frist notieren: Die gesetzte Frist ist echt, aber sie ist kein Grund für Panik. Halte sie im Blick, damit Du in Ruhe reagieren kannst, statt unter Druck zu entscheiden.
- Nichts unterschreiben und nichts bestätigen: Gib vor allem nicht die Einverständniserklärung auf der Website ab. Damit schließt Du einen verbindlichen Vergleich und verpflichtest Dich zur Zahlung der vollen Summe.
- Nicht selbst Kontakt aufnehmen: Vorschnelle Aussagen gegenüber der SoundGuardian können später gegen Dich verwendet werden. Überlass die Kommunikation lieber Deinem Anwalt.
- Beweise sichern: Sichere das betroffene Video mit Datum und Reichweite und stelle es offline oder auf privat, um die weitere Nutzung zu beenden.
- Schreiben prüfen lassen: Erst die anwaltliche Prüfung zeigt, ob und in welcher Höhe die Forderung trägt. Genau hier setzen wir mit der kostenfreien Ersteinschätzung an.
So kann WBS bei einer Abmahnung von SoundGuardian helfen
Du erhältst von uns zunächst eine kostenlose und unverbindliche Ersteinschätzung. Entscheidest Du Dich anschließend für eine Vertretung durch unsere Kanzlei, gehen wir wie folgt vor:
- Wir prüfen, ob die Forderung der SoundGuardian überhaupt berechtigt ist und ob die geltend gemachten Rechte lückenlos nachgewiesen werden können.
- Wir prüfen, ob Deine Nutzung tatsächlich als gewerblich einzustufen ist und ob die Voraussetzungen eines Anspruchs überhaupt vorliegen.
- Wir überprüfen die geltend gemachte Lizenzforderung sowie deren Höhe und setzen uns gegen überhöhte oder unberechtigte Forderungen zur Wehr.
- Wir übernehmen die gesamte Kommunikation mit der SoundGuardian und vertreten Deine Interessen außergerichtlich sowie, falls erforderlich, auch gerichtlich.
- Bei Bedarf beraten wir Dich außerdem dazu, wie sich vergleichbare Forderungen künftig vermeiden lassen und welche Maßnahmen für Deine Social-Media-Nutzung sinnvoll sind.
Als Mandanten vertreten wir Dich zu einem fairen Pauschalhonorar. Das bedeutet für Dich: transparente und kalkulierbare Anwaltskosten, ganz ohne versteckte Gebühren!
Häufig gestellte Fragen
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